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Freitag, 16. Juni 2017

Brot und Leben am Attersee

Hallo Ihr Lieben!

Letztes Wochenende haben mein Mann und ich ein paar wundervolle Tage am Attersee verbracht.
Grund unserer Reise war ein gebuchter Brotback-Kurs bei "Brot und Leben" in Unterach.

Hier wollten wir die Herstellung von Sauerteig lernen und Tips für´s Brotbacken im Holzbackofen bekommen...

Helga mit unseren Broten

Was soll ich sagen, unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. In wunderschöner Umgebung, mit Blick auf den Attersee haben wir gemeinsam mit 10 anderen Kursteilehmern von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr gewalkt, geknetet, geformt, gebacken und natürlich gegessen.

Mein Selcher mit den Simperln am Weg zum Holzbackofen
Wir haben nicht nur Brot gebacken, sondern auch Gebäck (Salzstangerl, Weckerl) und Mohnfleserl, die gar nicht so einfach zu flechten sind. Ausserdem Buchteln mit Sauerteig, die wir am Nachmittag gemeinsam zum Kaffee gegessen haben.

Hier seht Ihr mich in Aktion
Helga hat mir erlaubt, die Fotos herzuzeigen und auch das Rezept für Ihr Roggenbrot darf ich Euch verraten. Also los geht´s:

Helga´s Roggensauerteigbrot ohne Hefe 1 kg Laib

Sauerteig: 135 g Roggen(voll)mehl
                 135 g warmes Wasser
                   20 g Anstellgut (Roggen)
                     3 g Natursalz (bei Vollornmehl, sonst ist das ganze Salz im Quellstück)
Alles verrühren und zugedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur 12-16 Stunden stehen lassen

Quellstück: 30 g grobes Schrot (Roggen, Dinkel, und/oder Weizen)
                   20 g Leinsamen ganz oder geschrotet
                   20 g Sonnenblumenkörner ganz
                 140 g warmes Wasser
                   10 g Natursalz (oder 13 g wenn im Sauerteig nichts ist)
Alles verrühren, mit Folie bedecken - direkt auf die Körner legen (dass kein Kondenswasser entsteht) und 12 - 16 Stunden quellen lassen

Hauptteig: 250 g Wasser 100 Grad mit dem Quellstück vermengen
                  100 g Roggenvollkornmehl
                  360 g Roggenmehl R 960
                  Gewürze (Fenchel, Koriander, Kreuzkümmel) im Mörser anstößeln
                  ev. noch 20-40 g warmes Wasser zugeben, falls der Teig zu fest ist.

Um die Teigtemperatur von 30 Grad zu erreichen, das Wasser kochend mit dem Quellstück vermengen und erst dann zu den anderen Zutaten geben.
Mehl, Quellstück, Gewürze und dann den Sauerteig vermengen.
Falls der Teig zu fest ist noch etwas Wasser zugeben.
Gare 90-110 Minuten bei Raumtemperatur.
In den Garkorb (Simperl) (ev. eine Blüte oder Blätter unten hinein legen) und nochmals 1 Stunde gehen lassen.
Im vorgeheizten Backrohr 250 Grad, Ober-/Unterhitze einschießen.
Nach 10 Minuten auf 200 Grad reduzieren.
Ca. 60-70 Minuten backen
Für eine rösche Kruste die letzten 5 Minuten die Ofentür einen Spalt öffnen (Kochlöffel einklemmen)
Auf Gitter auskühlen lassen oder schräg aufstellen.

Wenn Ihr mehr wissen wollt über Gare, Anstellgut und Quellstücke, dann lege ich Euch einen Kurs bei Helga ans Herz. (Wie immer ist das hier keine bezahlte Werbung sondern einfach die Begeisterung, die aus mir spricht !!!)

Mit ein paar Eindrücken vom Attersee verabschiede ich mich für heute,

bis bald, liebe Grüße
Karen

Montag, 12. Juni 2017

Wurm-drin-Socken

Hallo Ihr Lieben!

Kennt Ihr das ? Es gibt Handarbeiten, die flutschen nur so von den Nadeln, ruck zuck sind sie fertig und sehen genau so aus, wie man sich das vorgestellt hat. Und dann gibt es auch noch die anderen... so wie diese hier. Der gefärbte Strang "Pirouette" von Tausendschön hat mir sehr gut gefallen. Meine Freundin hat ihn aus meinen Fundus gefischt und sich Socken gewünscht.

Zuerst wollte ich ein einfaches Rippenmuster stricken, war mit dem Schaft schon fast fertig, aber ausgesehen hat das nach nichts...


Ich habe mich dann  für ein anderes Muster entschieden ("Herbstwind" von Regina Satta). Bei dem hab ich dann auch noch einen Fehler eingebaut, aber nicht mehr geribbelt. Wenn wo der Wurm drin ist, dann meistens ordentlich.

Gerade beim Socken stricken liebe ich es, wenn die Farben Assoziationen bei mir auslösen. Dann überlege ich schon, welche Fotos ich machen könnte für eine passende Collage und woran mich die Socken erinnern. Zu diesen ist mir allerdings gar nichts eingefallen... Schwamm drüber und auf zum nächsten Projekt.

Bis bald, liebe Grüße
Karen

Montag, 5. Juni 2017

Rosensirup

Hallo Ihr Lieben !

Vor 2 Jahren habe ich von meiner Freundin eine Damaszener Rose geschenkt bekommen. Ich habe mir diese Duftrose gewünscht, weil sie nicht nur schön aussieht, sondern auch in der (Kräuter-) Küche verwendet werden kann.

Wie´s aussieht, fühlen sich die Rosen sehr wohl bei uns und entwickeln sich prächtig. So konnte ich heuer schon einen Rosensirup ansetzen. Die Blüte der Damaszener-Rose seht Ihr rechts oben und rechts unten. Links unten ist eine andere Sorte... ich weiß aber leider nicht welche. Wunderschön aber mit eher wenig Duft.

Der Rosensirup ist ganz einfach herzustellen:


Rosensirup

15 Blüten einer Duftrose, Blütenblätter abzupfen
1 kg Sirupzucker in 1 l Wasser auflösen,
köcheln lassen bis es klar ist, dann die
Blütenblätter damit übergießen und ca. 2 Tage stehen lassen
abfiltern, ev. noch einmal kurz aufkochen und abfüllen - fertig


Man kann den Sirup dann mit Wasser verdünnt trinken, oder auch mit Sekt aufgießen.

Nun wünsche ich Euch noch einen schönen Pfingsmontag und verabschiede mich mit einem Pfingstrosen-Gruß. Die Fotos sind allerdings schon ein bisschen älter und die Pfingstrosen leider schon verblüht.


Bis bald, liebe Grüße
Karen