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Sonntag, 31. Mai 2015

Body Melts

Bis vor kurzem hatte ich davon noch nie gehört - und nun möchte ich sie am liebsten gar nicht mehr hergeben: Body-Melts.
Über Pfingsten waren wir in Solingen, dort habe ich mit meiner Freundin selbst Bodymelts hergestellt:

Es handelt sich dabei um eine natürliche, wunderbar duftende und streichelweich anzuwendende Körperbutter, für die ich Euch gerne hier das Rezept verrate 
70g Kakaobutter

100g Sheabutter

30g Mandelöl

30g Bienenwachs

5g Nachtkerzenöl

1 EL Honig

Ätherisches Öl nach Wunsch

 
Zuerst das Bienenwachs mit allen anderen festen Fetten schmelzen, etwas abkühlen lassen, die flüssigen Fette und Honig dazu, dann mit ätherischem Öl nach Wunsch beduften (wir haben da eine ziemlich wilde Mischung hineingegeben z.B. Lavendel, Orange, Rosmarin....) und noch flüssig in kleine Silikonförmchen füllen. Es dauert dann ca. 1-2 Tage, bis alles fest geworden ist.

Die Anwendung ist ganz einfach: nach dem Duschen oder einer Massage einfach langsam mit dem "Butterstück" über die Haut fahren.

Da die Body-Melts für Susanne gedacht waren und ich daher "nur" 2 Stück mit nach Hause genommen habe, werde ich mir bald wieder welche machen. Ich denke allerdings noch darüber nach, wie und wo man die am besten aufbewahrt (Kühlschrank ?).

Bis bald, liebe Grüße
Karen

Freitag, 15. Mai 2015

Gänseblümchen

Heute möchte ich Euch eine Wildpflanze vorstellen, die Ihr sicher alle kennt: das Gänseblümchen.

 
Das Gänseblümchen, Bellis perennis, kommt eigentlich überall vor. Wir haben ganz viele davon in unserem Garten, sie wachsen aber auch auf Feldern, an Wegrändern, auf Weiden, in Parks u.s.w.
Es gehört zu der Familie der Korbblütler.
 

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Gänseblümchens sind Saponine, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide, Schleim und Anthoxanthin. Es ist reich an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen, Vitamin A und C.

Es wirkt blutreinigend, schleimlösend, wassertreibend, aber auch appetitanregend. Äußerlich angewendet hilft es gegen Akne und wird zur Wundbehandlung eingesetzt. Auch in der Homöopathie kommt das Gänseblümchen zum Einsatz.


Eine Besonderheit des Gänseblümchens ist, dass es auch den härtesten Frost aushalten kann und sogar die Blüten Temperaturen bis -15°C ertragen. (Das Foto oben habe ich heuer im Februar gemacht).

Die ersten drei Gänseblümchen, die man im Jahr findet, sollen eine besondere Heilwirkung haben: Wenn man sie isst, bleibt man die kommenden 12 Monate fieberfrei.
Ich habe das dieses Jahr probiert, und bis jetzt hatte ich tatsächlich noch kein Fieber (was aber daran liegen kann, dass ich grundsätzlich fast nie Fieber bekomme....) Schade tut´s jedenfalls nicht.


Gänseblümchen sagen auch zuverlässig das Wetter voraus: wenn ihre Blütenköpfe in der Früh geschlossen bleiben, droht Regen.

Verwenden kann man die Blümchen auch sehr vielseitig. Am Liebsten gebe ich ein paar Blüten zum Salat.


Oder dekoriere damit Aufstriche:


Wie bei allen Wildpflanzen sollte man sich auch hier langsam herantasten, ob man die Pflanze verträgt und ob sie einem gut tut. Mehr als eine Handvoll Blüten pro Person sollten in der Woche anfangs nicht gegessen werden.
 

Zum Schluss habe ich noch ein Rezept für einen Gänseblümchen-Balsam für Euch. Er ist ganz einfach zuzubereiten und wirkt gut bei rissigen Händen oder zur Behandlung von Schürfwunden, Prellungen und Verstauchungen.


Man nehme 1/4 l Pflanzenöl, 1-2 Handvoll Gänseblümchen und Bienenwachsplättchen (so 2-3 EL voll). Zuerst erwärmt man das Öl, lässt die Gänseblümchen 15-30 Minuten darin ziehen und anschließend auskühlen. Nach 24 Stunden abseihen, das Öl nochmal erhitzen, die Wachsplättchen schmelzen, wenn man das möchte, kann man dann noch ein ätherisches Öl untermischen, dann kann der Balsam in Dosen abgefüllt werden.

Ich hoffe, es war wieder etwas Neues, Interessantes für Euch dabei. Falls ich etwas vergessen habe, oder Eurer Meinung nach falsch aufgeschrieben habe: ich bin immer offen für Verbesserungen oder Ergänzungen.

Bis bald, liebe Grüße
Karen



Freitag, 8. Mai 2015

Loop Reseda und Gewissenskonflikt

Aus der tollen Sockenwolle "Dritter Streich" von Wollkenschaf habe ich diesen Loop gestrickt:


Wie man an der Farbe erkennen kann: nur für mich ;-)) - auch wenn Muffin kurzfristig der Meinung war, ich habe für sie ein Spielzeug gestrickt.

Die Anleitung war wieder von Jollyknits und war einfach zu lesen, allerdings habe ich den Loop breiter gestrickt als vorgegeben war - einfach bis die Wolle aufgebraucht war.

Nun sitze ich in der Zwickmühle: ich habe mir GAAAANZ FEST vorgenommen, nun endlich den Quilt für mein Kind zu quilten. Der ist schon gut abgelegen und verstopft immer mehr den Zugang zu meinem Handarbeitskorb. Aaaaaber - da liegt auch diese tolle braune Wolle im Keller, mit passender Anleitung für eine Trachtenweste....... was tut ihr in einer derartigen Situation ??? Seid Ihr konsequent und arbeitete die Altlasten ab, oder beginnt Ihr was Neues ?

Wofür ich mich entschieden habe seht ihr, wenn wieder was fertig ist :-)

Ach ja: und danke für die immer wieder so lieben Kommentare von Euch, ich freue mich immer wieder, wenn Ihr mir schreibt !

Bis bald, liebe Grüße
Karen

Montag, 4. Mai 2015

Stash-Abbau

Um einen neuerlichen Woll-Einkauf zu rechtfertigen (3 wunderschöne Stränge von "Wollkenschaf")
habe ich aus meinem Uralt-Stash ein Knäul Buttinette-Sockenwolle verstrickt.


Markus hat sie sich gleich angeeignet. Mittlerweile sind seine Füße fast so groß wie meine, so dass ich (noch) mehr rosa stricken muss, wenn ich sicher gehen will, dass die Socken bei mir bleiben.

Beim Zusammenstellen der Collage habe ich festgestellt, das da einfach nur herbstliche Blumen und Motive dazu passen - aber bei dem Wetter, das wir die letzten Tage hatten ist das gar nicht so unpassend ;-)

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Woche,

bis bald, liebe Grüße
Karen